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10.10.2018

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Athletenbund Wurmlingen ehrt langjährige Mitglieder und verdiente Sportler

(ws) Der Theaterabend des Athletenbundes Wurmlingen in der rappelvollen Schlosshalle in Wurmlingen ist traditionell der würdige Rahmen, um verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Hervorgehoben wurden auch erfolgreiche Sportler. Vorsitzender Jürgen Liebermann stellte außerdem einen Kurzbericht zur Situation des Athletenbundes an den Beginn des ansonsten auf Heiterkeit getrimmten Abends.

Er zeigte sich zufrieden, dass die ehrenamtliche Vereinsarbeit beim Athletenbund durch „ein umfangreiches Engagement vieler ehrenamtlich tätiger Mitglieder“ mit Leben erfüllt werde. Allerdings stelle das sportliche Angebot in Ringen, Judo und Jiu-Jitsu mit qualifizierten Trainern und Trainerinnen zu gewährleisten immer mehr eine Herausforderung dar. Besonderen Wert lege der Verein vor allem auf eine nachhaltige Kinder- und Jugendarbeit. Dabei leiste der Verein einen wichtigen gesellschaftlichen und vor allem integrativen Beitrag. Das Vermitteln von Regeln und Werten, wie Respekt, Fairness und Toleranz stehe mit im Blickpunkt der angebotenen Kampfsportarten.

Der Verein sei auch im gesellschaftlichen Bereich aktiv. Mit Feiern und Ausflügen werde generationsübergreifend „die klassische Vereinsarbeit“ gepflegt. Ein Klassiker ist der Theaterabend. Der Athletenbund sei ein Verein, der „im Zeitalter schwindender Vereinsbindungen“ auf seine Mitglieder zählen könne.

Im sportlichen Bereich habe sich die Kampfgemeinschaft mit dem ASV Tuttlingen bereits in der sechsten Saison bewährt. In der Bezirksliga wurde der vierte Platz erreicht. Im Januar stehen sogar Kämpfe um den Aufstieg in die Landesliga an. Der Vorsitzende dankte Trainer Ghenadie Tulbea und Betreuer Erhard Möll. Die erfolgreichsten Punktesammler waren Radu Balaur, Dumitru Tulbea und Markus Möll. Zuversichtlich in die Zukunft blicken lasse auch die Leistung der Schüler dank der Jugendtrainer Bippo Ilardo und Uwe Renner.

Ein gutes Standbein des Vereins sei nach wie vor die Judoabteilung, war Liebermann zufrieden. In allen Altersgruppen seien erfolgreiche Gürtelprüfungen abgelegt worden.

Ehrungen beim Athletenbund Wurmlingen: Gedankt wurde (von links, mit Urkunde) Andreas Kuhl, Rudolf Möll und Peter Broghammer. Die Auszeichnungen nahmen Vize Jürgen Henle (links) und Vorsitzender Jürgen Liebermann (rechts) vor.

Walter Sautter

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Theatergruppe des Athletenbunds hat 2017 beim Stück „Döner, Durst und Dosenwurst“ die Lacher auf ihrer Seite

(ws) In der rappelvollen Schlosshalle hat die Kulturabteilung des Athletenbunds Wurmlingen mit „Döner, Durst und Dosenwurst“ einen Schwank in drei Akten auf die Bühne gezaubert.

Der Titel hört sich zwar nach klassischem Stabreim an, aber Autor Bernd Gombold hat damit ein Lustspiel getarnt. Und Lustspiel stand dabei für diverse Dinge: Die Schauspieltruppe hatte einfach große Lust zu spielen und für den Genuss der Gäste ließ sich das gleiche sagen. Als lustig konnte man das Stück ohne Abstriche auch noch einstufen. Das Lachen war garantiert. Dafür stand nicht nur der Inhalt des Stückes, sondern ganz besonders die Schauspielkunst der gesamten Truppe.

Die professionell spielenden Laienschauspieler verkörperten ihre Rollen geradezu: Von den ersten Szenen bis zum absoluten und dann häppchenweise aufgedröselten Tohuwabohu im dritten Akt. Für punktuelle Heiterkeit standen immer auch die vom Autor, einem amtierenden schwäbischen Schultes, im Text eingebauten Versprecher. Da wurde etwa aus der Analyse die Analdüse. Das Stück spielte vor der Kulisse eines kleinstädtischen Marktplatzes mit neu eröffnetem Dönerladen, Tattoostudio, Friseursalon und alteingesessener Metzgerei Fleischle. Als quirliger Türke Erkan war Georg Sattler in einer Glanzrolle und bestach durch Situationskomik. Dazu sorgte er als Inhaber eines Dönerladens für erheblichen Wirbel.

Die streitbare Grundschulrektorin mischte mit ihren penetranten Nörgeleien an allem und jedem kräftig mit. Der Landwirt Häberle wollte eigentlich zusammen mit seiner Frau Magda nur seinen Bruder August an die Frau bringen. Für Verwicklungen sorgten auch Friseuse Gitti, Tattoo-Stecher Joe und Metzgereiverkäuferin Edeltraud. Da konnte der etwas gutmütige Polizist Edgar auch nicht immer für Ordnung sorgen.

Beim Marktplatz-Fest kamen sich alle Protagonisten näher und trotzdem geriet dann alles aus den Fugen: Erkan verteilte „Kraut“ von seinem Kumpel aus Izmir zum Rauchen. Ob das auch legal sei, wollte der Polizist ganz vorsichtig wissen. „Ist sich sch...egal“, war Erkans Auskunft. So waren nach diesem „in Afghanistan legalen“ Genuss am nächsten Tag Saitenwürstle mit Aspirin und Wasser das Menü der Wahl und eine Art Nabelschau zur Rekonstruktion des nächtlichen Durcheinanders nötig. Erkan fand sich mit einem schweinischen Tattoo auf dem Bauch wieder und der vorgeblich schüchterne August wurde von der Metzgereifachverkäuferin als „schärfer als a ungarische Feuersalami“ eingestuft.

Herzlichen Dank an Walter Sautter für den Bericht!

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Theatertruppe des Athleten-Bund Wurmlingen spielt 2016 „Oh Gott, die Familie“

(ws) Am Samstagabend 17.12.2016 ist es beim Athleten-Bund Wurmlingen heiß hergegangen. Aber es war kein verbissener Lokalkampf auf der Matte in der Elta-Halle im Gange: Die Theatertruppe des Vereins war im „Kulturtempel“ der Gemeinde, der Schloss-Halle in Aktion – wie alle Jahre wieder.

„Oh Gott, die Familie“, wurde da auf und in Schwäbisch gegeben – „wenn’s sei mueß au saugrob“ eben. Mit dem Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold, konnte die fast professionell wirkenden Laien-Schauspieler vom Athleten-Bund den vielen Gästen in der vollbesetzten Halle wirklich einen lustigen Abend bescheren.

„Willkommen im Chaos“ hieß es irgendwann sogar im Text. Dies war dann durchgehend eine Art Leitplanke an der sich die überwiegend heiteren und sozusagen richtig „lachhaften“ Szenen entlang hangelten. Dabei gab es indes mehr als nur Nuancen in den Stimmungen. Die Bandbreite reichte vom Schmunzeln – ganz „hählinge“ – bis zum kaum zu unterdrückenden lauthals lachen. Und das nicht nur wegen eindeutig zweideutiger Grob- und vor allem Feinheiten des Textes. Sondern besonders nicht zuletzt wegen der schauspielerischen Glanzleistungen mit garantiert perfekter Mimik. Da konnte man die, in die gleich üble Kategorie wie das Finanzamt eingeordneten, Zahnschmerzen eines Protagonisten fast mitfühlen. Und regelrecht greifbar war das schlechte Gewissen zweier Familienmitglieder nach einer nachmitternächtlichen Eskapade im anrüchigen Nachtclub „La Bomba“.

„Tortellini, amore“ sollte am Anfang des familiären Riesen-Theaters als Handlungs-Leitlinie des Paares stehen. Es hatte sich vor seiner geplanten Hochzeit in eine Ferienwohnung zurückgezogen. Aber mit „Amore“ wurde es nichts. Und die Tortellini futterten andere. Die Familie hatte spitz gekriegt, wohin sich das Paar zurückgezogen hatte. Sie wollte die Regie übernehmen und mitreden, ob bei der Hochzeit „Bratwürst’ und Herdöpfelsalat“ gefuttert werden, oder ob „Filetspitzen an Madeira-Soß’“ gespeist werden sollen, während sich der Opa aus Versehen am Hundefutter delektierte.

Insgesamt wurde eine ganze Reihe an schadenfroh bis heiter stimmenden Nebenkriegs-Schauplätzen aufgemacht. Es ging um die mehr oder weniger in Hüfthöhe auftragenden Rundungen der Brautmutter. Genauso um die nach einer Art Maskenball im Nachtclub fehlenden Klamotten vom stets rüpelhaften Vater mit dem Großvater. Und die Wirrungen, als es um die sexuelle Ausrichtung von Pfarrer, Bräutigam-Vater und –Opa ging. Einschließlich der diversen Befürchtungen der Pfarr-Haushälterin, als eben „die ganze Sippe beieinander“ war und die traute Zweisamkeit ins Wasser fiel.

Es spielten Ralf Heizmann, Marianne Kathan. Georg Sattler, Astrid Tobisch, Werner Butsch, Peter Benk, Erna Sattler, Birgit Liebermann, Michaela Schumacher und Uwe Renner. Die Regie führte Rudolf Möll und Birgit Liebermann, für die ausdrucksvolle Maske sorgte Agnes Prestor. Heike Heizmann agierte als Souffleuse.   




Ehrungen bei der Weihnachtsfeier 2015
des Athletenbund Wurmlingen

Die Weihnachtsfeier des Athletenbundes Wurmlingen hat auch den passenden Rahmen geboten,
um den Dank an langjährige Mitglieder und erfolgreiche Sportler in den Blickpunkt zu stellen.
Dazu legte Vorsitzender Jürgen Liebermann eine Kurzfassung über die sportliche und gesellschaftliche Entwicklung des Vereins vorzulegen.

Insgesamt wurden zwölf Mitglieder ausgezeichnet, sechs davon sogar für 60 Jahre.
Zu danken hatte der Vorsitzende auch ganz pauschal:
Die Vereinsarbeit beim Athletenbund werde durch ein umfangreiches und ehrenamtliches „Engagement vieler Mitglieder mit Leben erfüllt“, lobte er.
 Damit werde auch die große Herausforderung, das Erlernen und Trainieren
der Sportarten Ringen und Judo, gemeistert.
Mit der intensiven Jugendarbeit werde außerdem ein wichtiger integrativer und  gesellschaftlicher Beitrag geleistet und Kinder und Jugendliche könnten dabei den Spaß und die Freude an der Bewegung erfahren.
 Es gebe neben dem Wettkampfsport auch „Angebote für Erwachsene jeder Altersklasse".
Aktuell sei dies die Trendsportart „Body Combat“.

Im gesellschaftlichen Bereich sei der Athletenbund ebenfalls „stets aktiv“.
Feiern und Ausflügen und nicht zuletzt die schöne Fasnetsgruppe brächten Jung und Alt zusammen.
Dazu kämen weitere Freizeit-Aktionen der einzelnen Abteilungen.
Dies beweise, dass auch im „Zeitalter schwindender Vereinsbindung“ bei richtiger Pflege
das traditionelle Vereinsleben seinen Platz habe.

Die mit „jungen Talenten“ besetzte Ringermannschaft startete in der vierten Saison als  KG (Kampfgemeinschaft) mit dem ASV Tuttlingen.
 Diese bewährte Zusammenarbeit sei auch im Schülerbereich erfolgreich.
Auf Grund der kontinuierlichen Jugendarbeit  konnte die KG sogar ein zweites Jugendteam gemeldet werden.

Unter den vielen fleißigen und talentierten Jungringern rage „unser Eigengewächs“ Leon Gerstenberger besonders heraus.
Die erfolgreichsten „Punktesammler“ waren neben Leon Gerstenberger noch Markus Möll und Dominik Reichle.

Eine „tolle Leistung“ gebe es auch bei den Judokas:
Justus Richtenstein hab die Prüfung zum Ersten Dan erfolgreich abgelegt.


Für 60 Jahre Vereinstreue wurden Franz Kupferschmid, Siegfried Lau, Albert und Otto Schmid, Winfried Trockweiler und Ernst Wenzler von Vorsitzendem Jürgen Liebermann und seinem Vize Jürgen Henle ausgezeichnet.
Für 40 Jahre wurden Frank Mägerle, Walter Pauli, Jürgen Stach und Uli Mägerle geehrt.
Für 25 Jahre wurde Stefan Fuchs und Petra Breinert gedankt.



Text und Foto: Walter Sautter



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Wenn der Traum von „Holliwod“ platzt / Wurmlinger Athleten brillieren mit Komödie „Cola, Cash und Kaugmmi“

„Cola, Cash und Kaugummi“ ist am Wochenende von der Schauspieltruppe des
Athletenbunds Wurmlingen in der Schloss-Halle in Szene gesetzt worden.
Gekonnt und perfekt – wie es das Stammpublikum von diesem Ensemble erwartet.

Da war auch der Autor des Stückes, Bernd Gombold, Schultes in Inzigkofen, richtig angetan: „Schad, dass sie bloß oimol spielet“, bekannte der Gast nach einer Polonaise durch die Schloss-Halle im Schlepptau der Akteure.
Jetzt zu feiern sei absolut legitim: „Se hent’s verdehnet“ fügte er an.
Sein Stück sei „sehr gut umgesetzt“ worden.
Auch Maske und Outfit hätten gepasst.

Die Vorstellungen des Autors wurden also erfüllt, und auch die Gäste in der rappelvollen Schlosshalle waren rundum zufrieden.
Das Gomboldsche „Lustspiel in drei Akten“ gab genug Anlass zur Heiterkeit – von heimlichem Grinsen bis zu „ungebremstem“ Lachen.
Es schien irgendwie aus dem Leben gegriffen.
 „Lose und gucke, rondrom“, sei seine Devise,
um Geschichten mit realem Hintergrund zu (er)finden.
Und dann würden diese „total überspitzt und mit Klischees drapiert“:
„No geit’s a Stückle“, hatte Bernd Gombold,
Autor von mittlerweile mehr als 40 Stücken, zuvor bekannt.

Und das „Stückle“ passte wieder einmal.
Kein Wunder, denn der Athletenbund spielte zum zehnten Mal ein Stück seines „Leib- und Magen-Dichters“, der so schreibe, wie sie sein können, wenn sie einmal im Jahr in ihrer jeweiligen „auf den Leib geschneiderten Glanzrolle“ aufgehen.
(Text-Auszug Schwäbische Zeitung, Walter Sautter)
                 
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Ehrungen beim Athletenbund Wurmlingen (2014)

Auszeichnung langjähriger Mitglieder beim Athletenbund Wurmlingen: Vize Jürgen Henle (von links) und 1. Vorsitzender Jürgen Liebermann dankten Jürgen Maczek (in Vertretung seines Vaters Joachim Maczek), Helmut Lebherz, Dietbert Schmid und Karin Jäger                                                                                                                                                                          (Foto Walter Sautter

Der Athletenbund Wurmlingen hat im Rahmen seiner Weihnachtsfeier am 20.12.2014 langjährigen Vereinsmitgliedern für ihre Treue gedankt. Außerdem wurden die drei punktbesten Ringer der vergangenen Saison ausgezeichnet.Bereits 60 Jahre hält Dietbert Schmid dem Verein die Treue und auf 50 Jahre bringt es Helmut Lebherz. Joachim Maczek ist seit 40 Jahren Mitglied und Karin Jäger hatte mit 25 Jahren Zugehörigkeit ihr Silberjubiläum. Die drei „erfolgreichsten Punktesammler“ bei den Aktiven in der KG Wurmlingen/Tuttlingen waren wie bereits im vergangenen Jahr Markus Möll, Leon Gerstenberger, und Francesco Catalano. Der 1. Vorsitzende Jürgen Liebermann ging in seiner kurzen Ansprache auch auf die sportliche und gesellschaftliche Entwicklung des Athletenbundes ein. Dabei betonte er, dass sich der Verein auf das ehrenamtliche Engagement vieler Mitglieder verlassen könne, die sich als Trainer, Übungsleiter, Helfer oder Betreuer für die Sportler einsetzten. Daneben gebe es auch eine ganze Reihe von Eltern, die ihre Kinder beim Sport unterstützten. „Wir kümmern uns um Kinder und Jugendliche“, weil diese im Verein „Spaß und Freude an der Bewegung erfahren können.“ Im Blickpunkt stehe auch, dem Nachwuchs „wichtige Werte, wie Respekt, Fairplay, Toleranz und das Akzeptieren von Regeln“ zu vermitteln. Weiterhin dankte der 1.Vorsitzender auch der Gemeinde: Die Elta-Halle biete „ideale Voraussetzungen“ für den Sport. Dies, und die gute Jugendarbeit der Ringer, seien die Basis dafür gewesen, um das Talent-Fördertraining des württembergischen Ringerverbandes für den hiesigen Bezirk nach Wurmlingen zu holen, betonte er. Der Athletenbund sei auch im gesellschaftlichen Bereich sehr aktiv. Dazu gehört neben dem Auftritt der Theatergruppe auch die Mitwirkung am Dorffest, wo das „Athleten-Eck“ eine feste Größe darstellt und die Organisation von Vereinsausflügen „mit denen wir Jung und Alt zusammenbringen“. Und besonders „stark“ sei der AB auch an der Fasnet – vor allem am Umzug am Fasnetsmändig. Das Fazit des Vorsitzenden: Die „vielfältigen Aktivitäten“ zeigten auf, dass wir das „traditionelle Vereinsleben leben und auf die Mitglieder zählen können“(WS). Neue Mitglieder und Interessierte können gerne einmal bei uns hereinschnuppern. Die Trainingszeiten und weitere interessante Details zum Verein finden Sie auf unserer Homepage „Athletenbundwurmlingen.de “.

 

Auf dem Campingplatz in der Schloßhalle herrscht Trubel pur

Bei der traditionellen Weihnachtsfeier des Athletenbund Wurmlingen am 20.12.2014 spielte die Theatergruppe des Vereins in der Schloßhalle das Lustspiel „Schöne Ferien“ von Bernd Gombold vor „vollem Haus“ und brachte dabei die Zuschauer mit dem spitzenmäßig in Szene gesetzten Stück zum Lachen. 

„Und es ist überhaupt nix passiert“, war da eine Feststellung so am Ende des Stückes. Aber das war glatt gelogen.Auf dem (fiktiven) und auf der Bühne aufgebauten Campingplatz mit fast echtem Wohnwagen herrschte Trubel pur. Weil höchst unterschiedliche Charaktere mitmischten. Die gutsituierte Familie Hansemann (Peter Benk und Birgit Liebermann) mit einem sehr gut sortierten Vorrat spielte mit. Ihr Sohn (Uwe Renner) fiel allerdings aus der Rolle. Er verdiente mit seinen Models keinesfalls Millionen. Aber zumindest „schlagfertig“ war seine adrette „Begleitung“ (Miriam Liebermann).

Familie Muffel (Werner Butsch und Michaela Schumacher) war dabei - samt Schwiegermutter (Lydia Grathwohl) „aus der Abteilung Drache im prähistorischen Museum“, wie ihr Schwiegersohn (in einer Glanz-Rolle!) anzüglich meinte. Und mit von der Partie war eine Camperin mit Psycho-Fimmel (Marianne Kathan) und ein Camper (Georg Sattler), der auf Kosten der Anderen sich durchschlagen wollte. Logisch, dass bei dieser Mixtur Reibereien vorprogrammiert waren.

Und das Durcheinander wurde für die Zuschauer noch attraktiver und spannender, als die Rollen getauscht wurden. „Mir tauschet da Wohnwage geget 's Zelt“, hieß es da im dritten Akt, als die Chose zu Abenteuerferien kumulierte. Und „Knäckebrot, Mineralwasser und a bissige Schwiegermutter“ gegen gewissen Wohlstand mit „Hund mit silberner Schüssel“ gewechselt wurde.

 

Herzlichen Dank allen Besuchern und Zuschauern für ihren Besuch und den zahlreichen Spendern für die Tombola.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Theaterspielerinnen und –spieler, das Regieteam um Rudolf Möll und Birgit Liebermann und für die Maske Agnes Prestor und Gaby Ilg vom Team Schnittpunkt und den Souffleusen Heike Heizmann und Erna Sattler. Für die Bewirtung ein großes Dankeschön an den SV Wurmlingen und für die Bedienung an die Jazztanzgruppe des TV Wurmlingen.


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Weihnachtsfeier 2013

Bilder Theater 2013

„Willkommen im Gasthaus ‚Krone’“, hat am Samstagabend 14.12.2013 auf den Tischkärtchen in der Schlosshalle in Wurmlingen gestanden: Der Athletenbund hatte sie zur Dorfwirtschaft umfunktioniert und spielte Theater. „Ärger beim Kronen-Max“, war diesmal der Titel.

Und nahezu selbstverständlich war, dass damit ein Stück von Bernd Gombold – Schultes in Inzigkofen – inszeniert wurde. Weil der eben „so schreibt, wie mir spielet“, hatte Co-Regisseurin Birgit Liebermann schon in der Vergangenheit bekannt. Und weil dessen Stücke geradezu nach den Charakteren verlangen, welche die Theatergruppe des Athletenbundes in ihren Reihen hat. Diesmal vom ortsbildprägenden Schultes, über den etwas vertrottelt erscheinenden Kronenwirt, bis hin zu etlichen resoluten Damen. Seien das nun die Damen vom Pfarrgemeinderat, die Schwester des Wirts, oder gar die Sekretärin vom Schultes. Und eins hatten die Damen gemeinsam. Sie waren allesamt nicht aufs Maul gefallen – präziser: Sie hatten „a Gosch wie a Schwert“. Da passte es, dass in der Landessprache, auf Schwäbisch, gespielt wurde und damit sämtliche Grobheiten in all ihren landestypischen Feinheiten unter die Leut’ gebracht werden konnten.

Und apropos Leut’:  Die Halle sei „ziemlich gut besetzt“, hatte Athletenchef Jürgen Liebermann vor Beginn angemerkt. Womit er etwas untertrieb. Mit nahezu 500 Gästen – die Kinder in er ersten Reihe auf dem „Rasiersitz“ mitgerechnet – war der Besuch „oifach sauguet“.

„Wartet nur, ihr werdet no ebbes erlebe“, war zwar nur als Ankündigung des schlitzohrigen Briefträgers quasi eine Randnotiz im Text. Aber sie galt generell für die Zuschauer. Sie erlebten eine ganze Reihe von Turbulenzen, weil der Postbote wenig Sinn fürs Postgeheimnis hatte und zusammen mit seinem Spezel, dem Kronenwirt die wichtigsten Briefe öffnete. Damit entdeckten sie die Schlampereien des Bürgermeisters und konnten diesen austricksen. Dabei war Heiterkeit garantiert. In allen Facetten, vom „ganz hählinge“ schmunzeln, bis eben zum lauthals Lachen, wenn mit einem der verbalen, oder auch gekonnt in Szene gesetzten Gags, einer der vielen Volltreffer erzielt worden war.

Mitwirkende beim Theaterstück „Ärger beim Kronen-Max“ waren Harry Jung, Peter Benk, Marianne Kathan, Astrid Tobisch, Florian Hallama, Werner Butsch,  Erna Sattler, Volkmar Schmid, Ralf Heizmann, Michaela Schumacher und Birgit Liebermann. Regie Rudolf Möll und Birgit Liebermann, Maske Team Schnittpunkt bei Gaby, Souffleuse Heike Heizmann.

 

 

 

 

 (ws) Wir bedanken uns bei W. Sautter für die Überlassung seines Berichtes für den Gränzboten.

 
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     Vorstand ehrt zum Jahresabschluss Jubilare und beste Punktesammler
Im Rahmen seiner Weihnachtsfeier 2012 hat der Athletenbund (AB) Wurmlingen die Treue langjähriger Vereinsmitglieder und die Leistungen seiner Sportler gewürdigt. Für 50 Jahre ging der Dank von Vorsitzendem Jürgen Liebermann an Adolf Bauer und für 40Jahre an „unseren Löwen-Wirt“ Josef Heinecke. Für 25 Jahre wurden Michael Müller, Michael Tobisch, Martin Grieble und Frank Baeuerle ausgezeichnet.
Im sportlichen Bereich war Vorsitzender Liebermann mit der positiven Entwicklung zufrieden. Die Kampfgemeinschaft mit dem ASV Tuttlingen habe im Aktiv- und im Schülerbereich „neue Impulse“ und „frischen Wind“ gebracht. Den erfolgreichsten Punktesammlern Markus Möll, Marco Bedon, Shtetgar Vrajoli und Tobias Möll überreichte der Vorsitzende ein Geschenk. „Sie hatten vermutlich sehr viel zu tun, “dankte Liebermann auch den Helfern vom Gesangverein, die den Wirtschaftsdienst in der mit mehr als 500 Besuchern quasi „ausverkauften“ Schlosshalle übernommen hatten. Dazu freute sich Vize Ulrich Mägerle, dass, dank zahlreicher Spenden, die Tombola wieder „gut bestückt“ werden konnte.

Unser Bild zeigt von links Vize Ulrich Mägerle, Frank Baeuerle, Michael Tobisch, Michael Müller und Vorsitzenden Jürgen Liebermann.         Foto: Walter Sautter

                                                 
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Polnisches Vergissmeinnicht zur Weihnachtsfeier 2012

Diese regelrechte Renaissance des Amateur-Theaters könnte sogar in die nächsten „Spielzeiten“ mitgenommen werden. Der immer wieder einsetzende Szenenapplaus wie auch der enorme Beifall am Ende waren sicherer Beweis für die Zufriedenheit der Gäste.„Der schreibt wie mir spiele“, hatte Co-Regisseurin Birgit Liebermann den Autor des Stückes, Bernd Gombold, charakterisiert. Dazu erlebten die begeisterten Zuschauer Darsteller, die ihre Rollen richtig verkörperten, weil diese wie maßgeschneidert passten.In dem Schwank setzten sich am Ende Recht und Ordnung durch, und der Bösewicht wurde vom sich trottelig gebenden Drogenfahnder verhaftet. Darüber hinaus erlebte das Publikum auch eine Menge „Szenen einer Ehe“, zumal höchst unterschiedliche und altgediente Ehepaare mitspielten. Das Pizzabäckerpaar aus „bella Italia“ war wirklich hitzig „wie Vesuvio“. Und nach der neu kreierten „Pizza Potenzia“ mit Schnaps anstelle von „Stoff“, klappte es sogar wieder „mit Amore“, während dies beim einheimischen Gemüsebauernpaar eher in die Kategorie „seltenes Ereignis“ eingestuft werden musste. Sie pflegte ihre Migräne und er schlief im Ernstfall „scho während der Tagesschau“ ein.
Recht kompliziert schienen die Lebensverhältnisse des dritten Paares zu sein. Sie, die „Spinatwachtel“, mimte die überzeugte Ökolandwirtin und verdiente auch noch einen Haufen Geld mit fernöstlichem Hokuspokus. Er dagegen – drangsaliert mit Trennkost – war ein eher lebensfremder Träumer. Und der Stoff, der für den Zoff sorgen sollte, verband die Geschichten.Die Cannabispflanzen – „polnische Vergissmeinnicht“ – waren dem Gemüsebauern als Entwicklung der angeblichen Firma Potenzia untergejubelt worden und das sorgte eben für Verwirrungen. So war immer für Lachen garantiert.Durchgespielt wurde bis nach dem letzten Vorhang. Da gab es sogar noch einen Leidtragenden: Dieser war – rein theatermäßig – „in Sachen seiner verstorbenen Mutter“ zum Notar vorgeladen worden und hatte dies wörtlich genommen. So hatte er, statt prickelnder Sonderedition aus heimischer Brauerei wie die anderen Mannsbilder, stilgerecht nur Blümchen in der Hand.
Gewollt schräg ging es mitunter beim Athletenbund-Theater „Nur Zoff mit dem Stoff“ zu, wenn Ökolandwirtin Maja Müslein (Birgit Liebermann) ihre Kundin Henneliese von Wolkenstein (Erna Sattler) mit fernöstlichen Heilmethoden „behandelte“. (Foto: Walter Sautter)